tricyrtis

die gattung tricyrtis zählt zur unterfamilie calochortoideae innerhalb der liliengewächse (liliaceae). die als krötenlilien bekannten pflanzen sind z. b. mit den mormonentulpen (calochortus) verwandt.

kultiviert werden sie vor allem wegen ihrer aparten, den orchideen entfernt ähnelnden blüten. ursprünglich beheimatet sind die krötenlilien in asien.

die winterhärte ist abhängig von der jeweiligen art. danach sollte man sich beim kauf erkundigen.

prunus

die gattung prunus zählt zum tribus amygdaleae (steinobstgewächse) der unterfamilie spiraeoideae innerhalb der rosengewächse (rosaceae). das klingt komplizierter wie als es ist, denn es handelt sich hier um mandel, pfirsich, zwetschge und kollegen.

prunus domestica ssp. domestica

bei der zwetschge (prunus domestica ssp. domestica) handelt es sich um eine unterart der pflaume.

prunus armeniaca

prunus armeniaca ist umgangssprachlich als aprikose oder marille bekannt. sie blüht sehr früh, wenn die temperaturen es zulassen oft schon ende ferbruar. wird es dann nochmal frostig, war es das mit der ernte …


„erfrorene“ aprikosenblüte

salvia

die gattung salvia beinhaltet ca. 800-1000 arten und zählt zur unterfamilie nepetoideae innerhalb der lippenblütler (lamiaceae). sie ist entfernt mit so populären küchenkräutern, wie z. b. dem basilikum (ocimum) oder thymian (thymus) verwandt. was die bekanntheit angeht, kann sie da aber durchaus mithalten, denn mit salvia officinalis (küchensalbei) stellt sie ebenfalls einen prominenten vertreter.

die salvia-arten sind echte kosmopoliten, ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt in europa, asien und amerika. eingesetzt werden sie als gewürz- oder zierpflanze. in unseren breiten sehr beliebt sind salvia officinalis (küchesalbei) und der gelb, orange oder rot blühende salvia splendens (feuersalbei).

vermehren lassen sie sich durch samen, stecklinge oder teilung.


salvia officinalis (küchensalbei)


ca. zwei wochen alte sämlinge von salvia splendens (feuersalbei).

oncidium

die gattung oncidium zählt zur unterfamilie epidendreae innerhalb der orchidaceae und beinhaltet ca. 276 arten. zusätzlich existieren auch natürlich vorkommende hybriden (kreuzungen). das natürliche verbreitungsgebiet erstreckt sich von mittel- bis nach südamerika.

im handel sind zumeist zuchtformen zu erhalten. am häufigsten anzutreffen sind die gelb blühenden, wie z. b. oncidium „sweet sugar“. in der grösse sind die pflanzen sehr variabel, einige arten können es auf eine höhe von 50 zentimetern und mehr bringen, andere werden nur ca. zehn zenitmeter hoch.

die kultur von oncidium-naturformen richtet sich nach ihrer herkunft. stammen sie z. b. aus den höheren lagen der anden, dann mögen sie es nicht allzu warm. während der ganz heissen sommertage können sie ihr wachstum einstellen.

dank züchterischer bearbeitung, gibt es aber viele formen die auch für das wohzimmer geeignet sind. sehr robust ist u. a. oncidium „sharry baby“. sie kann das ganze jahr über blühen. im gegensatz zu einigen phalaenopsis-arten bildet hier aber nicht ein trieb immer wieder neue blütenstängel aus. diese sorte ist so stark wüchsig, dass immer einer der triebe am blühen ist.


oncidium „sharry baby“ kann bis zu 40 zentimeter hoch werden.


oncidium „tiny twinkle“ ist eine nur ca. 15 zenitmeter hoch werdende sorte.


bei oncidium longipes handelt es sich um eine kleinwüchsige naturform, die aus argentinien/brasilien stammt.

eucomis

eucomis ist eine weitere gattung, die früher mal zu den hyzinthengewächsen zählte und mittlerweile der unterfamilie scilloideae innerhalb der spargelgewächse (asparagaceae) zugeordnet ist. sie beinhaltet ungefähr zehn arten, die allesamt aus dem südlichen afrika stammen. die meisten sind in den sommerregengebieten südafrikas heimisch.

im deutschen sprachraum sind die pflanzen als ananas- oder schoplilien bekannt. vermehren lassen sie sich durch samen, tochterzwiebeln und blattstecklinge.


eucomis autumnalis mit tochterzwiebel.


eucomis vandermerwei

ornithogalum

die gattung ornithogalum beinhaltet ca. 210 arten und zählt zur unterfamilie scilloideae innerhalb der spargelgewächse (asparagaceae). dort sind mittlerweile einige gattungen aus der aufgelösten familie der hyazinthengewächse (hyacinthaceae) zu finden.

die pflanzen sind umgangssprachlich als milchsterne bekannt. ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt in afriak, asien und europa. einige arten eignen sich für die ganzjährige kultur im garten. als zimmerpflanze findet der aus südafrika stammende ornithogalum dubium verwendung. er ist gelb und orange blühend zu erhalten, zieht seine blätter im sommer ein, wächst und blüht während des winters.

ornithogalum dubium

ornithogalum hybride

allium

die gattung allium zählt zur unterfamilie allioideae innerhalb der amaryllidaceae (amaryllisgewächse). das war nicht immer so, denn für viele jahre wurde sie den lauchgewächsen (alliaceae) zugeordnet.

am bekanntesten dürften wohl die arten sein, die in der küche verwendung finden. dazu zählen: knoblauch, lauch, schnittlauch und die zwiebel. einige allium-arten werden aber auch als zierpflanze genutzt, wie z. b. der sternkugellauch.

allium cepa (zwiebel)

auch die sprossen der zwiebel sind essbar. sie lassen sich leicht zuhause anziehen. weitere infos gibt es hier: zwiebelsprossen.

allium cristophii (sternkugellauch)

der sternkugellauch wird als zierpflanze verwendet und kann ganzjährig im garten kultiviert werden. er erfreut sich nicht nur bei bienen einer grossen beliebtheit.

allium schoenoprasum (schnittlauch)

der schnittlauch zählt zu den populären küchenkräutern und ist als bund- oder topfware in jedem supermarkt zu erhalten.

allium ursinum (bärlauch)

der bärlauch ist auch bei uns heimisch. allerdiedings bekommt die zunehmende popularität des bärlauchpestos den wildbeständen nicht wirklich. wenn man ihm ein schattiges plätzchen zur verfüungen stellt, kann man ihn auch im garten oder auf dem balkon anbauen.

hemerocallis

hemerocallis ist die namensgebende gattung innerhalb der familie der tagliliengewächse (hemerocallidaceae) und beinhaltet ca. 18 arten. die gattung beinhaltet auch natürlich vorkommende hybriden (kreuzungen). als gartenpflanze finden häufig die zuchtformen, basierend auf hemerocallis fulva (taglilie) verwendung.

dahlien

zu den voll süchtig machenden gartenpflanzen zählen ohne zweifel die dahlien (dahlia). von denen haben wir mittlerweile mindestens 15 im garten. da ist man manchmal froh, wenn die eine otter andere das winterquartier nicht lebend verlässt …

erdnuss

wenn man einmal beginnt, an einer erdnuss auch nur zu riechen, endet das meist mit dem kompletttotalauffuttern der ganzen packung. wie auch die erbsen und bohnen zählt sie zu den hülsenfrüchten (fabaceae). kaum zu glauben, dass etwas so unschuldig blühendes so süchtig und dann fett machen kann …

Das botanische Fotoblog