sagittaria

http://sagittaria.eu/de/

sagittaria ist eine gattung aus der familie der froschlöffelgewächse (alismataceae). die als pfeilkräuter bekannten pflanzen sind also mit den schwertpflanzen (echinodorus) verwandt. sie wachsen entweder sumpfig oder ganz untergetaucht. die pfeilförmigen blätter werden aber nur über wasser ausgebildet.

einige sagittaria-arten sind beliebte wasserpflanzen. andere eignen sich für die ganzjährige kultur im teich.

das bild oben zeigt eine blüte von sagittaria montevidensis. diese aus südamerika stammende art ist nicht winterhart. unten ist sagittaria subulata zu sehen.

sagittaria subulata

habranthus

habranthus robustus

die gattung habranthus zählt zu den eher unbekannten amaryllisgewächsen (amaryllidaceae). wenn überhaupt, dann ist nur die hier abgebildete habranthus robustus im klassischen pflanzenhandel zu finden. die aus südamerika (argentinien, brasilien) stammende, nur ca. 20 zentimeter hoch werdende pflanze wird gelegentlich als zwergamaryllis angeboten. ansonsten sind die vertreter der gattung unter der bezeichnung regenlilien bekannt.

ihre blüten zeigen sie sommer und bevorzugt dann, wenn es nach einer trockenperiode endlich mal wieder geregnet hat. diesen trivalnamen teilen sie übrigens mit der vewandten gattung zephyranthes, die dann ebenfalls gerne blühen.

cosmos

cosmos bipinnatus

die gattung cosmos zählt zur familie der korbblütler (asteraceae) und beinhaltet ca. 26 arten, deren natürliches verbreitungsgebiet sich von nord- bis nach südamerika erstreckt. die pflanzen sind umgangssprachlich als kosmeen bekannt.

in unseren breiten am populärsten, dürften wohl die zuchtformen, basierend auf cosmos bipinnatus sein. die auch als schmuckkörbchen bekannte pflanze ist in vielen blütenfarben zu erhalten und wird als einjährige sommerblume kultiviert. mit dem ersten frost im herbst, stribt sie ab.

da sie sich jedoch selbst aussät, kann man im nächsten frühsommer erneut mit ihren blüten rechnen. nur oft halt nicht dort, wo man sie gerne hätte …

schmuckkoerbchen
cosmos bipinnatus

pelargonium

die gattung pelargonium hat weitaus mehr zu bieten, als ein paar populäre balkonpflanzen. am interessantesten sind die aus südafrika stammenden arten mit sukkulenten eigenschaften. einige davon wachsen im sommer, andere im winter. die regenlose zeit überstehen sie, indem sie ihre blätter abwerfen und nur in form eines stamms oder einer „knolle“ überdauern.

pelargonium hybride
unbekannte pelargonium hybride

pelargonium citriodorum
p. citriodorum wird auch als duftpelargonie bezeichnet.

cryptocoryne

wie auch anubias, ist auch cryptocoryne eine zur unterfamilie aroideae der aronstabgewächse zählende gattung. die als wasserkelche bekannten pflanzen sind im aqurienhandel zu erhalten. doch nicht alle arten eignen sich für die dauerhafte kultur unter wasser.

cryptocoryne parva
der zwergwasserkelch (c. parva) wird nur ungefähr fünf zentimeter hoch.

wasserkelch
c. parva (vorne) und c. albida (hinten)

anubias

die gattung anubias zählt zur unterfamilie aroideae innerhalb der aronstabgewächse (araceae). die aus afrika stammenden pflanzen sind vor allem den aquarianern bekannt, denn aufgrund ihrer robustheit sind es beliebte aquarienpflanzen. sie eignen sich aber auch für die kultur über wasser, wenn man das subtrat dauerhaft feucht bis nass hält.

anubias barteri nana
anubias barteri var. nana

am häufigsten in kultur befinden dürften sich wohl die formen von anubias barteri. umgangssprachlich werden sie als anubien oder speerblätter bezeichnet.

weitere populäre gattungen in dieser unterfamilie sind übrigens dieffenbachia, philodendron und zamioculcas.

camassia

camassia cusickii

camassia ist eine nur sechs arten beinhaltende gattung der unterfamilie der agavengewächse (agavoideae) innerhalb der spargelgewächse (asparagaceae). die in kanada und den usa beheimateten pflanzen sind umgangssprachlich als prärielilien bekannt und werden gelegentlich auch mal als präriekerzen* bezeichnet.

die früher mal zu den hyazinthengewächsen zählenden pflanzen sind bei uns noch relativ unbekannt. je nach art blühen sie in blau, cremefarben, lila oder weiß. vermehren lassen sie sich durch stecklinge oder tochterzwiebeln. weitere infos gibt es hier: camassia.net.

praerielilie-verblueht

* unter dieser bezeichnung ist gaura lindheimeri bekannt, die zur familie der nachtkerzengewächse (onagraceae) zählt.

amaryllis

als amaryllis wird eine vielzahl von pflanzen aus der amaryllidaceae familie bezeichnet. am bekanntesten dürften wohl die zuchtformen, basierend auf arten der gattung hippeastrum sein. sie sind vom herbst bis in das frühjahr in jedem supermarkt zu erhalten. sie wurden vor vielen jahren mal der mittlerweile auf zwei arten reduzierten gattung amaryllis zugerechnet. aus diesem grund sind sie auch heute noch unter dieser bezeichnung im handel und der literatur zu finden.

amaryllis belladonna

die bekannteste vertreterin der gattung ist amaryllis belladonna. die aus südafrika stammende pflanze wird gelegentlich auch als belladonnalilie bezeichnet. im gegensatz zu ihren südamerikanischen verwandten (hippeastrum) zieht sie während des sommers ihre blätter ein.

die zwiebeln von amaryllis belladonna sind gelegentlich im frühjahrssortiment zu erhalten. bitte nicht wundern, wenn sie nicht sofort nach dem pflanzen austreiben. das kann oft mal dauern bis zum herbst.

pereskia

pereskia ist eine gattung aus der cactaceae familie. auch wenn es auf den ersten blick nicht so aussieht, es handelt sich bei diesen belaubten pflanzen um kakteen. warum die zur unterfamilie pereskioideae zählenden pflanzen nur von liebhabern kultiviert werden, ist mir ein rätsel. sie sind in der pflege nämlich nicht besonders heikel und ihre blüten können durchaus mit denen von rosen konkurrieren.

pereskia grandifolia
pereskia grandifolia kann in seinem natürlichen lebensraum mehrere meter hoch werden. bleibt im topf oder kübel aber kleiner.

lamprocapnos

die gattung lamprocapnos zählt zu den erdrauchgewächsen (fumarioideae). das ist eine unterfamilie der mohngewächse (papaveraceae). lamprocapnos beinhaltet nur eine art, die als tränendes herz oder zweifarbige herzblume bekannte l. spectabilis. sie wurde in der vergangenheit der gattung dicentra zugeordnet und ist zumeist noch unter ihrem alten namen im handel zu finden.

das natürliche verbreitungsgebiet des beliebten frühblühers liegt in china/korea.

das tränende herz bevorzugt helle bis halbschattige standorte mit einem gleichmäßig feuchten boden. es ist zweifarbig und rein weiß blühend zu erhalten. nach der blüte zieht es seine triebe ein.

lamprocapnos

lamprocapnos spectabilis

Das botanische Fotoblog