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amaryllidaceae (amaryllisgewächse)

habranthus

habranthus robustus

die gattung habranthus zählt zu den eher unbekannten amaryllisgewächsen (amaryllidaceae). wenn überhaupt, dann ist nur die hier abgebildete habranthus robustus im klassischen pflanzenhandel zu finden. die aus südamerika (argentinien, brasilien) stammende, nur ca. 20 zentimeter hoch werdende pflanze wird gelegentlich als zwergamaryllis angeboten. ansonsten sind die vertreter der gattung unter der bezeichnung regenlilien bekannt.

ihre blüten zeigen sie sommer und bevorzugt dann, wenn es nach einer trockenperiode endlich mal wieder geregnet hat. diesen trivalnamen teilen sie übrigens mit der vewandten gattung zephyranthes, die dann ebenfalls gerne blühen.

amaryllis

als amaryllis wird eine vielzahl von pflanzen aus der amaryllidaceae familie bezeichnet. am bekanntesten dürften wohl die zuchtformen, basierend auf arten der gattung hippeastrum sein. sie sind vom herbst bis in das frühjahr in jedem supermarkt zu erhalten. sie wurden vor vielen jahren mal der mittlerweile auf zwei arten reduzierten gattung amaryllis zugerechnet. aus diesem grund sind sie auch heute noch unter dieser bezeichnung im handel und der literatur zu finden.

amaryllis belladonna

die bekannteste vertreterin der gattung ist amaryllis belladonna. die aus südafrika stammende pflanze wird gelegentlich auch als belladonnalilie bezeichnet. im gegensatz zu ihren südamerikanischen verwandten (hippeastrum) zieht sie während des sommers ihre blätter ein.

die zwiebeln von amaryllis belladonna sind gelegentlich im frühjahrssortiment zu erhalten. bitte nicht wundern, wenn sie nicht sofort nach dem pflanzen austreiben. das kann oft mal dauern bis zum herbst.

allium

die gattung allium zählt zur unterfamilie allioideae innerhalb der amaryllidaceae (amaryllisgewächse). das war nicht immer so, denn für viele jahre wurde sie den lauchgewächsen (alliaceae) zugeordnet.

am bekanntesten dürften wohl die arten sein, die in der küche verwendung finden. dazu zählen: knoblauch, lauch, schnittlauch und die zwiebel. einige allium-arten werden aber auch als zierpflanze genutzt, wie z. b. der sternkugellauch.

allium cepa (zwiebel)

auch die sprossen der zwiebel sind essbar. sie lassen sich leicht zuhause anziehen. weitere infos gibt es hier: zwiebelsprossen.

allium cristophii (sternkugellauch)

der sternkugellauch wird als zierpflanze verwendet und kann ganzjährig im garten kultiviert werden. er erfreut sich nicht nur bei bienen einer grossen beliebtheit.

allium schoenoprasum (schnittlauch)

der schnittlauch zählt zu den populären küchenkräutern und ist als bund- oder topfware in jedem supermarkt zu erhalten.

allium ursinum (bärlauch)

der bärlauch ist auch bei uns heimisch. allerdiedings bekommt die zunehmende popularität des bärlauchpestos den wildbeständen nicht wirklich. wenn man ihm ein schattiges plätzchen zur verfüungen stellt, kann man ihn auch im garten oder auf dem balkon anbauen.

schneegloeckchen (galanthus)

wer auf pflanzen mit egoproblemen steht, den könnte das schneeglöckchen (galanthus) begeistern. es blüht oft schon im januar, einige arten sorgar im november. während dieser zeit muss es wenig bis keine blühende konkurrenz fürchten. es ist übrigens entfernt mit der narzisse verwandt, denn beide zählen zur familie der amaryllisgewächse.

schneegloeckchen

vom schneeglöckchen sind übrigens auch gefüllte sorten zu erhalten.

amaryllis (hippeastrum)

amaryllis (hippeastrum) sind von der ganz frechen sorte. während des sommers machen sie sich fett und breit um sich ab herbst zum winterschlaf zurückzuziehen. rein in die pötte, raus aus den pötten sag ich da nur. und für was das ganze? für vier wochen blüte und anschliessendem blütenstaub auf tisch und boden.

amaryllis-bluete.jpg